© Reinhard Werner

 

Ein Fernfahrer muss aufgrund eines desaströsen Unfalls auf einer Autobahnraststätte Halt machen. Frustriert über den erzwungenen Stillstand, beobachtet er durch seine Windschutzscheibe das nächtliche Geschehen. Ein Versicherungsinspektor, besessen von jeglichen Spuren, die Verkehrsunfälle verursachen, untersucht die sogenannte Todeskurve, die sich von der Raststätte aus perfekt überblicken lässt. Beate, die Betreiberin der Raststation, teilt ein dunkles Geheimnis mit Jayne, einer schönen, autoaggressiven Fernsehschauspielerin, die süchtig ist nach Hochgeschwindigkeit.

 
Nach seinem mehrfach ausgezeichneten Debüt am beispiel der butter wird nun auch das neue Stück des österreichischen Dramatikers Ferdinand Schmalz am Burgtheater zu sehen sein: dosenfleisch ist auch eine Metapher für das Paradox des mobilen Menschen in der "Blechkiste", der zwar überall hinkommt, jedoch nie zu sich selbst – und im lebensbedrohlichen Zusammenstoß nach Authentizität sucht.
 
 "ein echo ists, vom anfang. vom ersten unfall, der das alles erst erschaffen hat."
 
 Nach der erfolgreichen Uraufführung im Juni 2015 im Rahmen der Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin ("beeindruckende Umsetzung", nachtkritik.de) und einer Spielzeit am Wiener Kasino ist die Produktion nun im Akademietheater in Wien zu sehen.
 

Regie: Carina Riedl 
Bühne: Fatima Sonntag
Kostüme: Dagmar Bald
Musik: Arthur Fussy
Licht: Norbert Gottwald
Dramaturgie: Amely Joana Haag
mit: Frida-Lovisa Hamann, Dorothée Hartinger, Tino Hillebrand, Daniel Jesch, Katharina Ernst

www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/premieren/dosenfleisch.at.php